B E R L I N -„Ick liebe Dir“

Bekanntes und unbekanntes wird von Bernd P. R. Winter rezitiert und gesungen, humorvolles im Berliner Dialekt, zum Lachen, dann wieder Alt Berliner Gassenhauer von Martin Lüker am Klavier gespielt, improvisiert und gesungen, auch Nachdenkliches macht sich breit.
Die HNA schreibt über Bernd P. R. Winter: Er ist die Seele des Programms, das Herz, die Schnauze. Kleine Geschichten, Anekdoten, Couplets von berühmten Berlinern, pfiffigen Wortakrobaten, wie Otto Reuter, Klabund oder Kurt Tucholsky gab er zum Besten.

Ebenso Erinnerungen an seine Großmutter, die in Berlin lebte. Großes Erzählkino – warm und augenzwinkernd pointiert. Das Publikum klebte an seinen Lippen, schmunzelte, lachte, war gerührt – fühlte das alte Berlin, war an diesem Abend mittendrin.

Nicht minder großartig Martin Lüker am Klavier. Gleich zum Auftakt Paul Linckes fast schon zur Hymne gewordene Liebeserklärung „Das ist die Berliner Luft“. Viele andere folgten: „Bis früh um fünfe, kleine Maus“. „Püppchen, du bist mein Augenstern“, Otto Reuters Ratschlag „Nehmen se doch ‘nen Alten“, „Denkst du denn, du Berliner Pflanze“. Auch dabei: „Die Männer sind alle Verbrechen“ – besonders vom weiblichen Publikum mit lachender Zustimmung quittiert. Wie Lüker die Lieder rüberbrachte, mal schmachtend schmalzig, mal rotzig frech, brachte das Publikum rasch in Mitsing-Stimmung. Nebenbei gesagt spielte er auch noch prächtig Klavier, Akkordeon und Saxofon.

Viel Applaus und selbstverständlich durften die beiden Künstler erst nach mehreren Zugaben die Bühne des voll besetzten Saales verlassen.

 

Gesang, Lyrik, Rezitation und Klavier
Bernd P. R. Winter und Martin Lüker

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